Die Rakel.

Ein Fragment.

Für die Ewigkeit.

DIE RAKEL

Ein sechs Meter großes Kunstwerk aus 500 Kilogramm Ski-Abfällen, entstanden in einer gewaltigen Industrieanlage – und nur eine Woche lang zu sehen. Danach zerschnitten und transformiert in eine einzigartige Möbelkollektion. Mit „Die Rakel“ verwandelten der Künstler Retro23, der Kunststoffverarbeiter Luxtek und das Design-Kollektiv plastikfabrik einen industriellen Produktionsprozess in ein einzigartiges Kunstwerk.

Über Monate hinweg begleitete Videokünstler Jonas Kammer das Projekt. Die zweiteilige Dokumentation könnt ihr hier ansehen – oder scrollt einfach weiter nach unten. Dort findet ihr weitere Bilder und einen Magazinartikel über die Entstehung dieses außergewöhnlichen Werkes.

Bevor Die Rakel zu einem monumentalen, temporären Bild wurde, war sie zunächst Material: Kunststoffreste aus Molkereiproduktion, Ski-Equipment und der Automobilindustrie. Daraus entstand ein farbiges Granulat, das zunächst von Hand sortiert wurde – tausende kleine Kunststoffflakes, vorbereitet für ein Bild im Maßstab einer Fabrikhalle.

Denn das Werk ist nicht im Atelier entstanden, sondern in einem Industriegebiet im Nordsaarland. Gemeinsam mit dem Kunststoffverarbeiter Luxtek verwandelte das plastikfabrik kollektiv und Retro23 einen industriellen Produktionsprozess in ein künstlerisches Experiment.

In einer riesigen Presswanne wurde das Material schließlich ausgelegt – wie Pigmente auf einer Leinwand. Retro23 entwickelte dabei eine expressive Bildsprache, geprägt von der Energie urbaner Zeichensysteme.

Doch bevor die Platte in den Ofen fährt, greift die Industrie ein.

Eine Rakel zieht über die Oberfläche und bringt das Material auf eine exakt definierte Höhe. Linien brechen auf, Farben mischen sich, Strukturen verändern sich.

Der industrielle Prozess beginnt zu interagieren.

Unter Hitze und enormem Druck verschmelzen die Granulate zu einer massiven Kunststoffplatte – ein Bild, das nicht gemalt, sondern gebacken wurde. Eine einzige Woche wurde das Bild ausgestellt.

Und dann wurde das einzigartige Werk zerschnitten. Aus dem Bild entstanden und entstehen maßgefertigte Tische, Stühle und andere Objekte – Dinge, die weiter existieren und besessen werden können, auch bald in unserem Shop. Das Bild selbst jedoch nicht.

Die Rakel existiert fortan als Fragment – als ein kollektives Kunstwerk, ein Werk, das niemand allein besitzen darf.

Ein sechs Meter großes Kunstwerk aus 500 Kilogramm Ski-Abfällen, entstanden in einer gewaltigen Industrieanlage – und nur eine Woche lang zu sehen. Danach zerschnitten und transformiert in eine einzigartige Möbelkollektion. Mit „Die Rakel“ verwandelten der Künstler Retro23, der Kunststoffverarbeiter Luxtek und das Design-Kollektiv plastikfabrik einen industriellen Produktionsprozess in ein einzigartiges Kunstwerk.

Über Monate hinweg begleitete Videokünstler Jonas Kammer das Projekt. Die zweiteilige Dokumentation könnt ihr hier ansehen – oder scrollt einfach weiter nach unten. Dort findet ihr weitere Bilder und einen Magazinartikel über die Entstehung dieses außergewöhnlichen Werkes.

Bevor Die Rakel zu einem monumentalen, temporären Bild wurde, war sie zunächst Material: Kunststoffreste aus Molkereiproduktion, Ski-Equipment und der Automobilindustrie. Daraus entstand ein farbiges Granulat, das zunächst von Hand sortiert wurde – tausende kleine Kunststoffflakes, vorbereitet für ein Bild im Maßstab einer Fabrikhalle.

Denn das Werk ist nicht im Atelier entstanden, sondern in einem Industriegebiet im Nordsaarland. Gemeinsam mit dem Kunststoffverarbeiter Luxtek verwandelte das plastikfabrik kollektiv und Retro23 einen industriellen Produktionsprozess in ein künstlerisches Experiment.

In einer riesigen Presswanne wurde das Material schließlich ausgelegt – wie Pigmente auf einer Leinwand. Retro23 entwickelte dabei eine expressive Bildsprache, geprägt von der Energie urbaner Zeichensysteme.

Doch bevor die Platte in den Ofen fährt, greift die Industrie ein.

Eine Rakel zieht über die Oberfläche und bringt das Material auf eine exakt definierte Höhe. Linien brechen auf, Farben mischen sich, Strukturen verändern sich.

Der industrielle Prozess beginnt zu interagieren.

Unter Hitze und enormem Druck verschmelzen die Granulate zu einer massiven Kunststoffplatte – ein Bild, das nicht gemalt, sondern gebacken wurde. Eine einzige Woche wurde das Bild ausgestellt.

Und dann wurde das einzigartige Werk zerschnitten. Aus dem Bild entstanden und entstehen maßgefertigte Tische, Stühle und andere Objekte – Dinge, die weiter existieren und besessen werden können, auch bald in unserem Shop. Das Bild selbst jedoch nicht.

Die Rakel existiert fortan als Fragment – als ein kollektives Kunstwerk, ein Werk, das niemand allein besitzen darf.